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Die Finanzordnung des BSC Glauchau

Stand: 28.08.2015

§ 1 Anwendungsbereich

  1. Diese Verordnung gilt für alle Vermögenswerte, Forderungen und Verbindlichkeiten des Bogensportclub Glauchau e.V., soweit sie durch diesen verwaltet werden.
  2. Die Verwaltung aller Sachverhalte, die durch diese Verordnung geregelt werden, obliegen dem Vorstand des Bogensportclub Glauchau e.V.. Jedes Tätig werden des Vorstandes bedarf eines vorherigen Beschlusses desselben, welcher schriftlich nachzuweisen ist.
  3. Bei der Verwaltung des Vermögens des Vereins hat der Vorstand nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln. 

§ 2 Haushaltsplan

  1. Zu Beginn eines jeden Haushaltjahres sind die zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben in einen Haushaltplan zu veranschlagen und dem Haushaltabschluss des vergangenen Jahres gegenüberzustellen. Der Haushaltplan ist nach sachlichen Gesichtspunkten und klar zu gliedern.
  2. Die Haushaltansätze, alle Kalkulationen und notwendige Schätzungen sollen vorsichtig vorgenommen werden. Größere oder außergewöhnliche Posten sind schriftlich zu erläutern.
  3. Der Haushaltplan wird vom Schatzmeister im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden nach Beratung und Genehmigung durch den Vorstand der Mitgliederversammlung zur Beratung und Verabschiedung vorgelegt. 

§ 3 Haushaltsabschluss

  1. Zum Ende eines jeden Rechnungsjahres (gleich Kalenderjahr) sind die Bücher abzuschließen. Ein entsprechender Haushaltabschluss ist zu erstellen. Die tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben sind in den Ansätzen im Haushaltplan gegenüberzustellen. Vermögen und Verbindlichkeiten sind zu ermitteln und zu dokumentieren.
  2. Der Haushaltabschluss wird vom Schatzmeister im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden nach Beratung und Genehmigung durch den Vorstand der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorgelegt. 

§ 4 Rechnungsführung

  1. Für die Rechnungsführung ist unbeschadet der Gesamtverantwortung des Vorstandes der Schatzmeister verantwortlich. Die Kassen- und Kontoführung wird durch Vorstandsbeschluss geregelt. Die Führung von Kassen und Konten des Vereins außerhalb der eigenen Rechnungsführung ist untersagt. Konten bei Dritten müssen auf den Namen des Vereins lauten.
  2. Der Vorstand kann einzelnen Amtsinhabern besondere Aufgabenbereiche, Handlungskompetenzen und Kontovollmachten übertragen. 

§ 5 Bankkonto, Handkasse

  1. Für das Bankkonto sind drei vom Vorstand benannte Mitglieder zeichnungsberechtigt.
  2. Der Verein führt eine Handkasse. Der Barbetrag dieser Kasse sollte einen Betrag von 100,00 EUR nicht überschreiten.
  3. Offene finanzielle Forderungen des Vereins können 14 Tage nach Fälligkeit mit einer Mahngebühr von 5,00 EUR belegt werden. 

§ 6 Buchführung

  1. Die Buchführung des Vereins muss nach den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung (GoB) erfolgen.
  2. Die sachliche Richtigkeit von Belegen wird durch Vorstandsbeschluss bestätigt. Für die rechnerische Richtigkeit von Belegen und daraus resultierender Buchungen zeichnet ein Vorstandsmitglied verantwortlich.
  3. Der Vorstand hat sich regelmäßig und in geeigneter Weise von der Ordnungsmäßigkeit der Buchführung zu überzeugen. Dies geschieht in der Regel durch einen Bericht des Schatzmeisters in der Vorstandssitzung. 

§ 7 Verwendung der Mittel

  1. Alle Personen, die über Mittel des Vereins verfügen, sind gehalten, sparsam damit umzugehen. Mitgliedern, die gegen diesen Grundsatz verstoßen kann die Erstattung ihrer Auslagen verweigert werden. Sie können außerdem für den durch ihr Verhalten verursachten Schaden persönlich haftbar gemacht werden.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
  3. Der Vorstand und die mit Kompetenzen und Vollmachten ausgestatteten Amtsträger sind bei allen Ausgaben an den genehmigten Haushaltplan gebunden.
  4. In begründeten Fällen kann der Vorstand notwendige, aber nicht im Haushaltplan vorgesehene Ausgaben unter 2.500,00 EUR genehmigen, sofern eine Deckung vorhanden ist.
  5. Zulässig ist auch eine Kürzung oder Streichung anderer vorgesehener Ausgaben.
  6. Der nächsten Mitgliederversammlung ist über die Abweichung vom Haushaltplan zu berichten. 

§ 8 Abrechnungsvorschriften

  1. Verauslagte erstattungsfähige Kosten werden nur anhand von Belegen / Kostenaufstellungen erstattet, die spätestens innerhalb von zwei Monaten vorgelegt werden müssen. Dies gilt auch für die Abrechnung von Kostenpauschalen ohne Einzelnachweis.
  2. Teilnehmer an Landesmeisterschaften und Deutschen Meisterschaften sowie Mitglieder von Ligamannschaften, die für den Verein antreten, übernimmt dieser auf Vorstandsbeschluss die Startgelder in voller Höhe, Tankrechnungen in voller Höhe sowie für notwendige Übernachtungen einen Zuschuss bis max. 20,00  EUR pro Person und Nacht für die Schützen sowie Betreuer. Hierbei gilt, dass möglichst Fahrgemeinschaften zu bilden sind. Je 3 Schützen unter 18 Jahren ist ein Betreuer anrechenbar (getrennt m/w).
  3. Eine Förderung der Teilnahme  für Landesmeisterschaften und Deutsche Meisterschaften kann nur für Dachverbände erfolgen, in denen der Verein selbst Mitglied ist.
  4. Eine Förderung der Teilnahme an Landesmeisterschaften und Deutschen Meisterschaften kann maximal in der Höhe der im Haushalt des laufenden Jahres festgelegten Summe (Wettkampfteilnahme) erfolgen. Der Vorstand kann davon abweichende Beschlüsse fassen. Je Vereinsmitglied beträgt die Obergrenze der Förderung 100,00 EUR für Startgelder, Fahrtkosten und Übernachtungen im Kalenderjahr.
  5. Nimmt ein Mitglied innerhalb einer Saison (Freiluft/ Halle getrennt) an mehreren Landesmeisterschaften teil, so werden nur die Kosten für eine Teilnahme erstattet.
  6. Kosten für erworbene Leistungsabzeichen werden vom Verein erstattet. 

§ 9 Kassenprüfung

  1. Die Buchführung eines jeden Haushaltjahres ist durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer zu prüfen. Die Prüfung muss nach Abschluss des Rechnungsjahres vorgenommen werden. Über jede Prüfung ist ein Protokoll durch die gewählten Kassenprüfer zu erstellen, dass dem Vorstand vorzulegen ist. Ein zusammengefasster Prüfungsbericht mit allgemeinen Angaben über die Ordnungsmäßigkeit der Kassenführung und die finanzielle Situation des Vereins ist von den Kassenprüfern der Mitgliederversammlung schriftlich vorzulegen.
  2. Auf Antrag der Kassenprüfer beschließt die Mitgliederversammlung die Entlastung des Vorstandes. 

§ 10 Mitgliedsbeiträge

  1. Der Verein erhebt von jedem Mitglied einen Jahresbeitrag. Dieser beträgt für ordentliche Mitglieder ab dem 18. Lebensjahr 100,00 EUR, für alle ordentlichen Mitglieder unter 18 Jahren 40,00 EUR. Für passive Mitglieder beträgt der Mitgliedsbeitrag 50,00 EUR. Dieser Mitgliedsbeitrag schließt die Mitgliedschaft im LSB/ KSB und im SBV mit ein.
  2. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht freigestellt.
  3. Für Ehegatten sowie für Partner in eheähnlichen Lebensgemeinschaften der Vereinsmitglieder kann bei ordentlicher Mitgliedschaft beider der Jahresbeitrag eines Partners gemäß § 10 Abs. 1 um 50% ermäßigt werden. Bei ordentlicher Mitgliedschaft eines Elternteils kann der Jahresbeitrag gemäß § 10 Abs.1 für die Mitgliedschaft seiner Kinder ab dem zweiten Kind um 50% ermäßigt werden. Die Ermäßigung ist jährlich bis zum 31.12. beim Vorstand schriftlich für das Folgejahr zu beantragen. Eine rückwirkende Erstattung ist ausgeschlossen. Ablehnungsgründe werden dem Antragsteller vom Vorstand schriftlich mitgeteilt.
  4. Die Entrichtung des Jahresbeitrages hat bis zum 15.02. des laufenden Jahres zu erfolgen. Über die Kontrolle und Nachweisführung hat der Schatzmeister Ende März des laufenden Jahres dem Vorstand Rechenschaft abzulegen. Die Bezahlung des Mitgliedsbeitrages erfolgt ausschließlich über Lastschrifteinzug.
  5. Jedes Mitglied hat dafür zu Sorgen, dass die Beiträge mittels Lastschriftverfahren zum 15.02. des laufenden Jahres eingezogen werden können. Eventuelle Rückbuchungsgebühren gehen zu Lasten des Mitgliedes. Veränderungen bzgl. der Bankverbindung bzw. der Anschrift sind unverzüglich dem Schatzmeister mitzuteilen.
  6. In begründeten Fällen kann durch den Vorstand eine Ermäßigung auf den Mitgliedsbeitrag ordentlicher Mitglieder ab dem 18. Lebensjahr in Höhe von maximal 50% gewährt werden.
  7. Bei Aufnahme eines ordentlichen oder passiven Mitglieds ab Juli eines Jahres kann eine Ermäßigung auf den Jahresbeitrag beim Vorstand beantragt werden. Die Aufnahmegebühr gemäß § 11 wird hiervon unabhängig erhoben. 

§ 11 Aufnahmegebühren

  1. Der Bogensportclub Glauchau e.V. erhebt zur Aufnahme eines ordentlichen Mitgliedes eine einmalige Aufnahmegebühr von 30,00 EUR. Die Aufnahmegebühr für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren beträgt 20,00 EUR.
  2. In begründeten Fällen kann durch den Vorstand eine Ermäßigung auf die Aufnahmegebühr gewährt werden. 

§ 12 Schnupperangebote

  1. Der Bogensportclub Glauchau kann Anfängern ein Schnupperangebot mit Recurvebögen zu folgenden Konditionen anbieten:
     
    • Kinder : 1/4 Jahr Training incl. Bogenmiete für 75,00 EUR.
    • Erwachsene : 1/4 Jahr Training incl. Bogenmiete für 95,00 EUR.
       
  2. Bei weiterem Interesse am Bogensport hat der Anfänger zum Ablauf dieses Angebotes die Aufnahme in den Verein zu beantragen. 

§ 13 Arbeitsleistung

  1. Jedes Vereinsmitglied ist verpflichtet, im Verein nach bestem Wissen und Können mitzuarbeiten und den Verein zu unterstützen. Dabei hat jedes Vereinsmitglied, außer Ehrenmitglieder, ein festgelegtes Volumen an Arbeitsstunden pro Jahr für den Verein zu leisten.
  2. Für ordentliche und passive Mitglieder ab 18 Jahren ist ein Volumen von mindestens 20 Pflicht- Arbeitsstunden zu leisten. Für ordentliche und passive Mitglieder unter 18 Jahren ist ein Volumen von mindestens 10 Pflicht- Arbeitsstunden zu leisten. Zusammen mit dem Mitgliedsbeitrag ist ein Ausgleichsbeitrag entsprechend dem Jahresvolumen an Arbeitsstunden an den Verein zu entrichten. Im ersten vollen Mitgliedsjahr ist der Ausgleichsbeitrag bis zum 15.04. zu entrichten. Für jede geleistete Pflicht- Arbeitsstunde wird ein Ausgleich in Höhe von 5,00 EUR erstattet. Die Erstattung erfolgt zeitgleich mit der Entrichtung des Ausgleichsbeitrags des Folgejahres.
  3. Die Nachweispflicht über geleistete Vereinsarbeit obliegt dem Vereinsmitglied selbst und ist in einem Nachweisbuch für den jeweiligen Einsatz vom Vorstand zu quittieren und bis zum 31.01. für das vergangene Kalenderjahr nachzuweisen. 

§ 14 Inkrafttreten

Die vorliegende Finanzordnung des Bogensportclub Glauchau e.V. tritt durch Beschluss der Mitgliederversammlung am 05.03.2008 in Kraft. Änderungen dieser Ordnung haben entsprechend der Satzung des Bogensportclub Glauchau e.V. zu erfolgen.
 
Der Vorstand

Nächste Termine


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